Stellungnahme des Bundesvorstands der Deutschen Zentrumspartei zur sog. „Ehe für alle“

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Einführung des Rechts auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts hat eine parlamentarische Mehrheit des Deutschen Bundestages am 30. Juni 2017 den verfassungsmäßig geforderten besonderen Schutz von Ehe und Familie aufgekündigt.
Nach Auffassung der Zentrumspartei begegnet die Abstimmung selbst bereits erheblichen verfassungsrechtlichen Bedenken, weil hierfür eine Grundgesetzänderung erforderlich wäre, die weder explizit zur Abstimmung gestellt wurde, noch eine verfassungsändernde Mehrheit von z. Zt. 420 Stimmen erzielt hat. Tatsächlich stimmten 393 Abgeordnete für den Gesetzesentwurf. Damit fehlt es bereits an einer qualifizierten Mehrheit für eine Änderung von Artikel 6 des Grundgesetzes.
Die Auffassung, dass die Einführung der sogenannten „Ehe für alle“ einer vorherigen Änderung des Grundgesetzes bedürfe, wurde (neben vielen anderen) bislang auch vom amtierenden Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz Heiko Maas (SPD) bekräftigt, der – mit Blick auf die einschlägige, ständige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts –, von einer solchen notwendigen Voraussetzung ausgegangen ist. Dass dem von der SPD benannten Bundesjustizminister u.a. die komplette eigene Bundestagsfraktion in den Rücken gefallen ist, zeugt von der Unberechenbarkeit der deutschen Sozialdemokratie und deren staatspolitische Verwahrlosung.
Abgesehen von der rechtlichen Fragwürdigkeit ist die Zentrumspartei darüber hinaus der Auffassung, dass es auch politisch nicht erforderlich war, über die bereits bestehende, nahezu vollkommene rechtliche Gleichstellung von Verpartnerung und Ehe hinaus weitere gesetzgeberische Schritte zu unternehmen. Insbesondere war das der Ehe vorbehaltene Adoptionsrecht Ausdruck der – weithin nicht bestrittenen – Anschauung, dass dem Kindeswohl am besten gedient ist, wenn Kinder Mutter und Vater als elterliche Bezugspersonen aufweisen; die jetzt beschlossene Änderung eröffnet damit als alleiniges Ergebnis weiteren, dem Kindeswohl nicht mehr am besten dienlichen Optionen Tür und Tor und stellt sich somit als faktischer Angriff auf die Kindesfürsorge dar.
Leider sind auch aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion rund ein Drittel der Stimmen für die von SPD, Grünen und Linken favorisierte Gesetzesinitiative abgegeben worden; dies ist ein weiteres Indiz für die Beliebigkeit, die an die Stelle derjenigen Werte getreten ist, denen sich die christliche Volkspartei einst verbunden fühlte. Die sich im Wesentlichen zurückhaltend positionierenden Kirchen, sowie die in ihrer Mehrheit offensiv für das Gesetzesvorhaben Partei ergreifende Medienlandschaft vermochten es im Übrigen, den Eindruck zu erwecken, als fuße die durchgeführte Änderung auf einem breiten Mehrheitswillen der Bevölkerung. Dies ist nach Auffassung der Zentrumspartei aber schon deshalb nicht der Fall, weil – auch wenn eine Mehrheit dem vermählungsähnlichen Charakter einer Verbindung jenseits einer solchen von Mann und Frau tolerant gegenüber steht –, die Mehrheit der Bevölkerung eine Änderung mit dem ausschließlichen Ergebnis, bei der Kindesadoption Abstriche am Kindeswohl zu erlauben, nicht befürworten dürfte.
Aus diesen Erwägungen lehnt die Deutsche Zentrumspartei die vorgenommene Beschlussfassung ab und wird im Rahmen ihrer Möglichkeiten diejenigen Bestrebungen politischer und rechtlicher Natur unterstützen, die darauf gerichtet sind, die am 30.06.2017 im Deutschen Bundestag hergestellte Beschlusslage zu revidieren.


Dormagen, den 3. Juli 2017


Bundesparteitag tagte in Dormagen

Auf dem Bundesparteitag der Deutschen Zentrumspartei wurde der bisherige Vorsitzender im Amt bestätigt.

Neben Woitzik wurden auch sein 1. Stellvertreter, Robert Pamatat und Generalsekretär Christian Otte ohne Gegenstimmen im Amt bestätigt. Neuer stellvertretender Bundesvorsitzender ist Dr. Klaus Brall. Zum Bundesschatzmeister wurde Andreas Erkes, als Bundesgeschäftsführer Thomas Hebben in den Vorstand gewählt. Als beisitzer im Vorstand werden Udo Anfang und Merijan Wagner das Team komplettieren.


NRW-Wahl

Die Zentrumspartei gratuliert der CDU-NRW zu Ihrem Wahlsieg und ist - bei aller Enttäuschung über das eigene Abschneiden - dankbar dafür, dass Rot-Grün in NRW abgewählt und der SED-Nachfolgeorganisation (die Linke) der Einzug in den Düsseldorfer Landtag verwehrt wurde. Wir lassen den Kopf aber nicht hängen und werden nach wie vor für eine christliche, soziale und unabhängige Politik einstehen.


NRW-Wahlprüfsteine zu Gender, Ehe, Familie und Co.

Düsseldorf. Nach dem Aufruf der pro-europäischen Bewegung "Deine Stimme für Europa" zur Wahl der Zentrumspartei am 14. Mai, hat nun eine weitere Bürgerorganisation eine Wahlempfehlung für das Zentrum ausgesprochen. Hier geht es zu den WWahlprüfsteinen: KLICK


Die Bürgerbewegung „Meine Stimme für Europa“ empfiehlt die Wahl vom ZENTRUM.

AACHEN – Zuletzt gingen sie zu Zehntausenden auf die Straßen Europas: Jene Menschen, die sich ein klares Bekenntnis wünschen zu diesem geeinten, friedlichen Europa, das trotz aller Herausforderungen und Widersprüche alternativlos bleibt. In Aachen, der Stadt des europäischen Geistes, residiert ihre deutsche Dependance. Und diese ruft zur Landtagswahl am 14. Mai dazu auf, die Deutsche Zentrumspartei (ZENTRUM) zu wählen.

Mit ihren „Wahlprüfsteinen“ hatte die Initiative alle zur Landtagswahl zugelassenen Parteien aufgefordert, ihre politischen Vorstellungen für Europa zu konkretisieren. Seit dem 30. April beschäftigte man sich ausführlich damit, die Antworten auszuwerten, um anschließend eine Wahlempfehlung auszusprechen. Für manche sicherlich überraschend ist nun das Ergebnis: An erster Stelle empfehlen die überzeugten Europäer, die Deutsche Zentrumspartei, die älteste deutsche Partei (gegründet 1870) zu wählen. (www.demokratische.eu).

Damit erschließt sich für das ZENTRUM ein Wählerreservoir, das für den bevorstehenden Urnengang am Sonntag durchaus von Bedeutung ist: Bei den zahlreichen Kundgebungen pro Europa, die zuletzt in Dutzenden von Städten stattfanden, bekundeten mehr als 50.000 Menschen ihr „Ja“ zu einem Europa der Einigkeit und des Friedens. Ihre politische Interessenvertretung soll, nach der Empfehlung der Aachener Initiative, zukünftig die Zentrumspartei sein, die damit einem prominenten Europäer zur Ehre gereicht, der für das ZENTRUM einst Oberbürgermeister in Köln war: Konrad Adenauer.

Für den nordrhein-westfälischen Landesvorsitzenden der Zentrumspartei, Christian Otte (46) ist die Wahlempfehlung der pro-europäischen Bürgerinitiative eine „Freude und Auszeichnung“. Gerade in der heutigen Zeit sei es von Wichtigkeit, dass „jenseits aller – auch berechtigter – Kritik an der institutionalisierten EU das grundlegende Ideal eines geeinten Europas nicht infrage gestellt“ werde. Nur die Deutsche Zentrumspartei verbinde „mit ihrer Historie und ihrem Erfahrungsschatz das Werteideal der EU-Gründungsgeneration mit dem Anspruch, Europa zu einem identitätsstiftenden, modernen und lebenswerten Staaten-Konstrukt“ zu machen.


Bundesparteitag 2017

Am 20. Mai 2017 findet die Mitgliederversammlung der Deutschen Zentrumspartei (Bundesparteitag) statt. Allen Mitgliedern ist die Einladung schriftlich zugegangen.

Unter anderem steht die Wahl des neuen Bundesvorstands und die kommende Bundestagswahl auf der Tagesordnung. Pressevertreter wenden sich bezüglich einer Anmeldung bitte an folgende Kontaktadresse.


Bundeswehr in der Kritik

Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr sind empört über die Pauschalvorwürfe der Ministerin vom Wochenende.

ZENTRUM-Generalsekretär Christian Otte findet deutliche Worte der Erwiderung:


WDR: Die Chancen der kleinen Parteien

Der WDR berichtete in einer TV-Sondersendung über die Chancen der kleinen Parteien die zur Landtagswahl 2017 in Nordrhein-Westfalen kandidieren. Wir zeigen Ihnen hier den Beitrag über das ZENTRUM.



Wahlwerbespot zur Landtagswahl NRW

Am Mittwoch, 26. April um 12:43 Uhr und am Donnerstag, 27. April um 18:42 Uhr überträgt der WDR die Wahlwerbespots zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen.

Unseren TV-Beitrag zeigen wir Ihnen vorab auch hier. Wir hoffen Ihnen gefällt unser Spot!



Der WDR-Kandidatencheck

Zentrumspolitiker Dr. Klaus Brall im Interview mit dem WDR
Zentrumspolitiker Dr. Klaus Brall im Interview mit dem WDR

Knapp 1000 gleich aussehende Videos, jedes genau vier Minuten lang, eine Person spricht über Politik, alle Fragen waren vorher bekannt, es sind sogar dieselben Fragen für alle. Klingt wie das Rezept für die langweiligste Fernsehsendung der Welt? Ist es aber nicht, sondern die Kurzbeschreibung für das spannendste Online-Projekt zur NRW-Landtagswahl 2017.

Der WDR-Kandidatencheck auf WDR.de will alle zeigen: alle Direkt-Kandidatinnen und -Kandidaten aus den 128 Wahlkreisen im Land, und alle Kandidaten auf den Landeslisten. Erstmals können sich die Bürger in NRW die Kandidaten in ihrem jeweiligen Wahlkreis ansehen und ihre Aussagen vergleichen. Unsere Kandidaten für die anstehenden Landtagswahlen in NRW finden Sie hier: KLICK


Die CDU auf Schlingerkurs

Ständige Kurswechsel können dazu führen, dass man langfristig schlicht und einfach die Glaubwürdigkeit verliert. Dieses Problem bekommt jetzt die Union stark zu spüren, der die konservativen und traditionsbewussten Mitglieder wie auch Wähler davonlaufen und sich in vielen Fällen einer dunklen Illusion hergeben, dass Radikalität die Lösung aller Probleme sei. Als älteste Partei Deutschlands, die sich vehement immer für ein Heimatbewusstsein und Traditionsreichtum in der Politik trotz des nicht zu leugnenden gesellschaftlichen Wandels und einer europäischen Integration eingesetzt hat, ohne ein übersteigertes Nationalbewusstsein zu propagieren, sieht die Zentrumspartei die Entwicklung in der Union als Ernte ihrer eigenen falschgerichteten Politik.

 

Als traurig kann man die Entwicklung der Identifikation mit dem eigenen Land ansehen, die nur alle zwei Jahre zur Fußball-EM und WM hervorgerufen wird. Dabei war es gerade, wie viele es heute vergessen haben, Deutschland, das vielen wieder zur Heimat wurde. Millionen Vertriebene, die ihre alte Heimat oft nicht mehr wiedergesehen haben, die damals für den Aufbau der Bundesrepublik nötig gebrauchten sogenannten Gastarbeiter, sowie die vielen Spätaussiedler in den 1980er und 1990er, haben in Deutschland eine neue Heimat gefunden. Alle mussten sich mit den neuen Situation abfinden, die Neuankommenden wie auch die bereits Angestammten. Viele fühlten sich in diesem damaligen Deutschland mit seiner eigenen Kultur wie auch schwerer Vergangenheit jahrzehntelang wohl. Dann kam eine Wandlung deren Früchte man heute erntet.

 

Man sollte sich vielleicht überlegen ob die ansteigende Identitätsunterdrückung der letzten Jahrzehnte zum Anstieg des Identitätsverlustes und am Ende zum Verlust der eigenen Kultur im eigenen Land und dem ganzen europäischen Kontinent geführt hat. Wo sich heute andere Kulturen bereits einen offenen Kampf um die Vorherrschaft der Identität liefern, ohne auf das demokratische Mehrheitsgebot zu achten.

 

Die fehlende Identifikation mit dem eigenen Land hat auch dazu geführt, dass man sich mit der Politik im und für das Land nicht mehr interessiert. Das sieht man an den Wahlbeteiligungen der vergangenen Jahre wie auch dem Abwandern der Wählerschaft bei der CDU. Eine bürgernahe Politik wird seit ihren Anfängen von der Zentrumspartei vertreten. Diese Kontinuität ohne Verfall in Nationalismus ist der Garant für eine gerechte und soziale Politik aller Bürger in der Bundesrepublik durch die Zentrumspartei.


Christian Otte im Interview mit dem Studentenmagazin der Uni Erfurt

Der Bundesgeneralsekretär der Deutschen Zentrumspartei, Christian Otte gab dem Studentenmagazin der Universität Erfurt zur Bundestagswahl nachfolgendes Interview.

 

1.Wie bewerten Sie die derzeitige gesellschaftliche Situation in Deutschland?

Antwort:

»Ernst, aber nicht hoffnungslos. Die Schere zwischen arm und reich wird immer breiter, zugleich verschärfen sich auch die sozialen Gegensätze. Der gesellschaftliche Mittelbau erodiert. Leider befeuert auch die etablierte Politik eine Haltung, die nur noch ein absolutes ›Dafür‹ oder ein absolutes ›Dagegen‹ zulässt. In einer ihrer wesentlichen Aufgaben – Menschen und Positionen zusammen zu führen, einen Ausgleich zu schaffen – haben die größeren Parteien durchweg versagt.«

 

2.Ist die Zentrumspartei wirklich die älteste deutsche Partei?

Antwort:

»Ja. Wir wissen, dass die SPD ständig versucht, uns diesen Rang streitig zu machen und auch schon ihr ›150jähriges Jubiläum‹ feierte. Wie bei den Sozialisten üblich, sagen sie den Menschen aber nicht die Wahrheit. Sie beruft sich auf die Gründung des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins 1863 als Gründungsdatum. Der aber stand über Jahre in Konkurrenz zur Sozialdemokratischen Arbeiterpartei, ehe man sich 1875 zur Sozialistischen Arbeiterpartei und 1890 dann zur SPD zusammenschloß. Das ZENTRUM dagegen wurde am 13. Dezember 1870 gegründet, hat nie den Namen gewechselt und es folglich auch nicht nötig, seine Historie mit Halbwahrheiten aufzupolieren.«

 

3.Was macht einen starken Staat aus?

Antwort:

»Meiner Meinung nach ist der Staat dann am stärksten, wenn es ihm gelingt, in der Gesellschaft eine grundlegende Sympathie für ihn, eine Legitimation zu schaffen, die nicht durch Äußerlichkeiten – Gesetze, Konventionen, Normen – bestimmt wird, sondern durch eine innerliche Bejahung möglichst breiter Bevölkerungsteile. Das setzt voraus, dass zwischen Staat und Gesellschaft eine besondere Beziehung angestrebt wird, die auch etwas Exklusives darstellt. Staatsloyalität muss sich der Staat aber auch immer wieder erarbeiten, wobei zu konstatieren ist, dass weite Teile der herrschenden Politik dies intellektuell offensichtlich nicht erfassen, geschweige denn es praktizieren würden.«

 

4.Was unterscheidet die Zentrumspartei von den etablierten christlich-konservativen Parteien?

Antwort:

»Eine etablierte christlich-konservative Partei sehe ich derzeit nicht, vielleicht mit Ausnahme der CSU, aber die ist bekanntlich nur in Bayern wählbar. Die Zentrumspartei sympathisiert ganz eindeutig mit einem christlich-sozialen Politikverständnis und möchte es auch über Bayern hinaus wählbar machen. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal, das weder die CDU links von uns, noch die AfD rechts von uns für sich vereinnahmen können.«

 

5.Wie verträgt sich die Gleichheit vor Gott und dem Gesetz mit der Forderung nach Kontingenten für christliche Flüchtlinge?

Antwort:

»Wahrscheinlich überhaupt nicht. Und es ist aus einem ethischen Gesichtspunkt geradezu eine Niederlage, so unerhört rigoros sein zu wollen, den einen Menschen aufzunehmen, den anderen abzuweisen und als Begründung dafür etwas so individuell Un-Fassbares wie den persönlichen Glauben heranzuziehen. Man würde allerdings seiner politischen Verantwortung nicht gerecht werden, wenn man derartige Entscheidungen allein aus einer ›Wünsch-dir-was‹-Haltung heraus bestimmte. Politik als Verantwortungsethik im Sinne Max Webers hat sich danach zu richten, was am Ende der Aufrechterhaltung des Staates dient, der ja bekanntlich von Voraussetzungen lebt, die er selbst nicht garantieren kann. Das Christentum war immer, per saldo, eine solche Stütze für die europäischen Völker, die nicht zuletzt deshalb heute überhaupt in der Lage sind, Flüchtlinge in großer Zahl aufzunehmen. Wenn wir das auch in Zukunft leisten wollen, müssen wir darauf achten, nicht solche Zustände zu begünstigen, aus denen eine Mehrheit der Asylanwärter soeben erst geflohen ist. Nebenbei: Linke und Sozialisten machen sich auch gerne einen schlanken Fuß und sagen: Jeder, der nur kräftig oder rücksichtslos genug ist, es bis zu uns schaffen, ist willkommen. Das sind dann in der Mehrzahl gesunde, junge Männer. Was aber ist mit Frauen und Kindern oder Alten, die die Strapazen einer Flucht nicht auf sich nehmen können? Wir wollen ein solches Kontingent, weil uns das auch gerechter erscheint als den Dingen einfach nur ihren Lauf zu lassen. Das nämlich ist unverantwortlich, unethisch und am Ende eben auch unchristlich.«

 

6.Wie stellen Sie sich das Jahr 2030 vor?

Antwort:

»Wenn es weitergeht wie bisher? Als großes Gefängnis, das immer mehr Aufseher und Blockwarte benötigt, um die Auseinandersetzungen über knapper werdende Ressourcen und soziale Binnenkonflikte unter Kontrolle zu halten. Und während man die Schwächeren immer mehr drangsaliert, Individualität verneint und einen Einheitsmenschen zu konstruieren versucht – die alte menschenverachtende Utopie der sozialistischen Gleichmacher – verlustiert sich die satte Elite in ihren Hochsicherheitspalästen und zählt noch die Kuchenkrümel, die sie der Masse gnädigerweise vom Teller fallen lässt. Nein, Danke. Die Zentrumspartei war immer dann besonders gefragt, wenn es um die großen Weichenstellungen ging. Gegen Bismarck haben wir gewonnen, gegen Hitler verloren. Und der neue Aufschwung, den wir als Partei gerade erleben, ist ganz sicher auch der Tatsache geschuldet, dass die Menschen spüren, dass wir wieder einmal vor bedeutenden Entscheidungen stehen. Anders als christlich und sozial wird eine anständige Antwort darauf nicht aussehen können.«

 


Abtreibungsskandal in der CDU Schüler Union!

Die „Schüler Union“ der CDU in Baden-Württemberg forderte in ihrer  Pressemitteilung vom 16. Januar 2017  staatliche Stellen auf, ihre Zusammenarbeit mit der Kinderabtreibungs-Organisation „pro familia“ zu beenden, so meldet die Internetzeitung "Privat-Depesche". Gleichzeitig wurde in der Presseerklärung aber ausgerechnet die Kernideologie von „pro familia“ propagiert: „Da es gute Gründe für eine Abtreibung geben kann, sollte eine solche Maßnahme
natürlich nicht kategorisch ausgeschlossen werden und ist letztendlich die freie Entscheidung der Frau bzw. der Eltern.“ Sogar das katholische Internetmagazin „kath.net“ veröffentlichte den Text – offenbar ungeprüft. Auf Anfrage von Privat_Depesche antwortete der Chefredakteur Roland Noé: „Sie haben recht, der Artikel wird gelöscht. Das ist natürlich ein Unsinn.“
Hendrik Sautter (17), Pressesprecher der CDU Schüler Union Baden-Württemberg und Mitglied bei den Christdemokraten für das Leben (CDL), sagte der Zeitung, er habe zwar den Text verfasst, die widersprüchliche Passage sei aber von seinem Chef Tobias Bunk (18) nachträglich eingefügt worden. Der Landesvorsitzende Tobias Bunk, der auch Geschäftsführer der Jungen Union in Karlsruhe ist und an der Universität Mannheim studiert, bestätigte uns seine Zensur. Allerdings habe der Landesvorstand anschließend die Endversion mit 6 zu 2 Stimmen abgenickt.
Tobias Bunk (18) zählte in einem einstündigen, telefonischen Interview mit unserer Redaktion praktisch alle vermeintlichen Argumente für Abtreibung auf, die von „pro familia“ propagiert werden. Dabei betonte Tobias Bunk, Eltern, die ihr behindertes Kind abtreiben ließen, wüssten schon, was für ihr Kind das Beste sei. Dazu stehe die Schüler Union Baden-Württemberg. Das Lebensrecht des Kindes erwähnte Tobias Bunk mit keinem einzigen Wort. Hans Harmsen, Gründer von „pro familia“, war im Dritten Reich „Rassen-Eugeniker“ bei der „Inneren Mission“ der evangelischen Kirche und trägt die Verantwortung für die Ermordung von mehr als 70.000 behinderten Menschen. Unglaublich, dass über 70 Jahre nach diesem grauenhaften Massaker das braune Gedankengut in der CDU Schüler Union Baden-Württemberg wieder aufkeimt – listigerweise unter dem Deckmantel der Kritik an „pro familia“.

Quelle: Privat-Depesche


Empörung über Martin Schulz´ Feldzug gegen Kreuze!

Mit der Forderung nach einer Verbannung von Kreuzen aus dem öffentlichen Raum sorgt EU-Parlamentspräsident Martin Schulz für einen Sturm der Entrüstung.

Schulz hatte am Donnerstagabend in einer Fernsehdebatte zur Europawahl am 25. Mai gesagt, jeder solle persönlich seinen Glauben zeigen können, der öffentliche Ort jedoch müsse "neutral" sein. Es gebe in Europa "das Risiko einer sehr konservativen Bewegung zurück". Dies müsse in Sinne der Anti-Diskriminierung "bekämpft" werden, meinte der Spitzenkandidat der europäischen Sozialdemokraten.

Staatskirchenrechtler Prof. Stefan Mückl erläutert, warum die Idee keine Aussicht auf Erfolg habe.  Das Interview finden Sie auf der Internetseite von Domradio.de



Generalsekretär Otte: Frau Steinbach wäre uns hochwillkommen.

Generalsekretär der Deutschen Zentrumspartei, Christian Otte
Generalsekretär der Deutschen Zentrumspartei, Christian Otte

Dormagen - Die aus Partei und Fraktion der CDU ausgetretene Bundestagsabgeordnete Frau Erika Steinbach wäre in der Deutschen Zentrumspartei jederzeit hochwillkommen. Das erklärte der Bundesverband jetzt gegenüber Pressevertretern.

Wie der Generalsekretär des Zentrums, Christian Otte, erläuterte, wäre es seiner Partei eine Ehre, wenn Frau Steinbach ihr Mandat für den Rest der laufenden Legislatur als Mitglied der Deutschen Zentrumspartei wahrnehmen würde.

Schon früher habe man eine außerordentlich hohe Übereinstimmung der Werte und Ideale der Abgeordneten Steinbach mit denen des Zentrums feststellen können. Ihre in den Medien zitierte Hoffnung, dass es der AfD gelingen möge, in den nächsten Bundestag einzuziehen, ändere an dieser Wertschätzung nicht das Geringste. Im gegenteil sei das Zentrum gerade für Menschen, die sich in der CDU nicht mehr, aber in der AfD so nicht wohlfühlen würden, genau die richtige Heimat.

Frau Steinbach hatte am Wochenende ihre Partei nach über 40jähriger Zugehörigkeit verlassen. Alte Weggefährten, wie Hessens CDU-Generalsekretär Manfred Pentz, zeigten sich verstockt und kritikresistent und zogen es vor, Frau Steinbach hochmütige Kommentare hinterher zu werfen, statt sich inhaltlich mit ihrer Kritik auseinander zu setzen.


Nach über 40 Jahren: Jetzt kehrt auch Erika Steinbach der CDU den Rücken

Erika Steinbach (Foto: Deutscher Bundestag)
Erika Steinbach (Foto: Deutscher Bundestag)

Berlin – Die langjährige CDU-Bundestagsabgeordnete  Erika Steinbach, früher Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, ist nach über 40 Jahren aus ihrer Partei ausgetreten. Die 73-Jährige sagte, sie werden bis zum Ende der Legislaturperiode ihr Mandat im Deutschen Bundestag als partei- und fraktionslose Abgeordnete wahrnehmen. Im September wollte sie sowieso nicht mehr für eine weitere Legislaturperiode antreten.

Mit Steinbach verlässt eine kantige Politikerin die große Berliner Bühne, die zu den letzten sichtbaren Konservativen in der inhaltsentleerten und weichgespülten CDU. Weitere Abgeordnete wie der bundesweit bekannte Abgeordnete Wolfgang Bosbach oder Thomas Dörflinger aus Baden-Württemberg hören ebenfalls im Herbst auf. Das Profil der Partei Konrad Adenauer und Helmut Kohl strebt nur auf einen neuen Höhepunkt an Konturenlosigkeit zu.

Den gesamten Artikel von Klaus Kelle finden Sie hier: KLICK

Bildquelle: https://www.cducsu.de/abgeordnete/erika-steinbach


Weltverfolgungsindex 2017 veröffentlicht

Als besorgniserregend bewertet die Deutsche Zentrumspartei die erneute Zunahme der Christenverfolgung weltweit. Laut dem Weltverfolgungsindex 2017 der Organisation „Open Doors“ muss man inzwischen von rund 200 Millionen Menschen ausgehen, die allein aufgrund ihres christlichen Glaubens verfolgt werden. Schuld daran sei vor allem radikaler Islamismus.


Mit dem Index stellt die Organisation eine Rangliste derjenigen 50 Länder zusammen, in denen Christen Unterdrückung oder Repressionen aufgrund ihres Glaubens erfahren.

Kommunistische und islamistische Staaten sind demnach die größte Bedrohung für die Christenheit. So führt Nordkorea den Index an, gefolgt von Somalia und Afghanistan. In acht der zehn erstplatzierten und in 35 der 50 aufgeführten Länder ist der Analyse zufolge islamische Unterdrückung Ursache der Verfolgung. Für die Verschärfung macht Open Doors neben islamistischen Regimes auch Netzwerke wie Boko Haram und Al-Shabaab verantwortlich, die in ihren Gesellschaften immer mehr Einfluss gewönnen.

Die Deutsche Zentrumspartei fordert angesichts dieser Lage, dass im Zusammenhang mit der geführten Debatte über eine Obergrenze für die Flüchtlingsaufnahme ein festes Kontingent für christliche Flüchtlinge in Betracht gezogen wird.


ZENTRUM erklärt Solidarität mit Kölner Polizei

Düsseldorf - In Anbetracht von kritischen Stellungnahmen von Grünen und Linken in Bezug auf den Polizeieinsatz der Kölner Polizei in der Silvesternacht, hat die Deutsche Zentrumspartei ihre volle Solidarität mit den an dem Einsatz beteiligten Beamtinnen und Beamten erklärt.

Der nordrhein-westfälische Landesvorsitzende des Zentrums, Christian Otte erklärte: „Wer nun racial profiling beklage, lebe neben der Wirklichkeit“.

 

„Gar die Rechtmäßigkeit des Einsatzes am Kölner Hauptbahnhof infrage zu stellen, wie es die grüne Vorsitzende Simone Peter getan hatte, ehe sie zurückrudern musste, offenbare eine von Vorurteilen gegen Polizeikräfte geprägte Haltung, die nur mit überkandidelter Tätersympathie erklärbar sein“, so der Zentrumspolitiker.


Bundeswahlleiter sieht keine Gefahr durch Hacker

Berlin – Der Bundeswahlleiter Dieter Sarreither hält die technischen Abläufe der Bundestagswahl im Herbst 2017 für gut geschützt gegen Hackerangriffe. «Wir nutzen ein internes, verschlüsseltes und gut geschütztes Verwaltungsnetz, mit dem die Wahlergebnisse übermittelt werden. Das heißt, wir sind getrennt vom öffentlichen Internet. Das macht die Abläufe sicherer», sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Sarreither ist Präsident des Statistischen Bundesamtes und nimmt in dieser Funktion die Aufgaben des Bundeswahlleiters wahr.

Im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 sei die Netzinfrastruktur erneuert worden. Die Datenverarbeitungssysteme seien auf dem neuesten IT-Sicherheitsstandard, erklärte der Behördenchef. Zusammen mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) spiele man zudem regelmäßig Szenarien durch, um im Ernstfall entsprechende Maßnahmen umzusetzen. So simuliere man zum Beispiel Versuche, «von außen in unsere Systeme einzudringen, um mögliche Schwachstellen unserer IT zu erkennen».

Sorgen bereiten dem Bundeswahlleiter gefälschte Nachrichten, sogenannte Fake News, mit denen Wähler manipuliert werden könnten. «Die Bürger und die Medien müssen in diesem Wahlkampf besonders sensibel auf Nachrichten reagieren. Sie müssen wissen, dass es Versuche gibt, sie zu manipulieren», sagte Sarreither. Parteien und Medien seien besonders aufgefordert, «durch noch sorgfältigere Prüfungen falsche von richtigen Informationen zu unterscheiden».

Quelle: www.the-germanz.de


ZENTRUM. Das sind wir!

Schon unseren neuen Videoclip gesehen?

Kurz und knapp präsentieren wir Ihnen dabei die wichtigsten Inhalte aus unserem Grundsatzprogramm.



Hedwig von Beverfoerde tritt aus der CDU aus!

Hedwig von Beverfoerde (Quelle: Demo für alle)
Hedwig von Beverfoerde (Quelle: Demo für alle)

Hedwig v. Beverfoerde ist bundesweit bekannt als Aktivistin für den Schutz von Ehe, Familie und Leben. Mit dem Aktionsbündnis „Demo für Alle“ organisiert sie in mehreren Bundesländern Demonstrationen und Kampagnen gegen die Gender-Indoktrination und Sexualisierung der Kinder. Exklusiv begründet sie in einem Gastbeitrag für „theGermanZ“, warum sie heute aus der CDU ausgetreten ist.

Den gesamten Artikel lesen Sie hier: the-germanz


Aufbruch!

Die bundesweite Aktivierung der traditionsreichen und grundsatztreuen Deutschen Zentrumspartei (ZENTRUM) als christlich-sozialer Aufbruch.

Bundesvorsitzender Gerhard Woitzik
Bundesvorsitzender Gerhard Woitzik
CDU und CSU haben die christlich-konservativen Werte dem Zeitgeist geopfert und einen Linksruck vollzogen. Bisherige traditionelle Milieus und Strukturen zerfallen immer mehr – und eine in aller Naivität als „bunt“ oder „tolerant“ apostrophierte Gesellschaft soll als Gesellschaftsexperiment errichtet werden.

Dem widersetzen sich immer mehr Wählerinnen und Wähler; neue Parteien haben auch deshalb so einen momentanen Zuspruch, weil CDU und CSU in aller Rasanz mit den Forderungen der linken Ideologen mithalten wollen, statt sich solchen Tendenzen auch einmal konsequent zu widersetzen und die Interessen des bürgerlich-konservativen Spektrums zu vertreten.
Die Zentrumspartei, die seit 1870 alle Höhen und Tiefen unseres Landes und Volkes begleitet hat, steht für eine geistig-moralische Wende, die nur außerhalb von etablierten Parteien angestoßen werden kann. Denn alle bisherigen Versuche, innerhalb von CDU und CSU die linkslastige Politik zu revidieren, sind sang- und klanglos gescheitert:
Die von CDU-Mitgliedern gesteuerte Aktion „Linkstrend stoppen!“ und der
„Berliner Kreis“ um Wolfgang Bosbach, sowie der von CSU-Mitgliedern gegründete „Konservative Aufbruch“ sind bei den Spitzen der Unionsparteien völlig ins Leere gelaufen.
Die christlich-konservative, überkonfessionelle Zentrumspartei muss daher wieder bundesweit zu neuer Größe geführt werden.
Unsere traditionsreiche und grundsatztreue Partei, die schon gegen Bismarck die Sozialgesetzgebung durchgesetzt hat und für die der spätere Bundeskanzler Konrad Adenauer einst Oberbürgermeister von Köln war, hat das Profil, diese Wende herbeizuführen.
Wir laden Persönlichkeiten, Vereine, Verbände und Parteien mit gleicher Anschauung dazu ein, in Deutschland unter unserem Dach zu einer schlagkräftigen Einheit zu verschmelzen. Auch die christlichen Kirchen sind aufgerufen, sich einer solchen Bewegung nicht entgegenzustellen.
Es gilt, bei der Bundestagswahl 2017 die offene Flanke im bürgerlich-demokratischen Mitte-Rechts-Spektrum zu besetzen.
Jetzt kommt es auf Sie alle an: Unterstützen Sie aktiv oder passiv die Deutsche Zentrumspartei bei ihrer bundesweiten Aktivierung, damit Deutschland wieder zu einer werteorientierten Politik zurückfindet.

Gott helfe uns dabei!

Ihr Gerhard Woitzik


Birgit Kelle: Gender-Mainstreaming ist „wirre Ideologie“

Interview des christlichen Medienmagazin pro mit Birgit Kelle

Laut dem Gender-Mainstreaming-Konzept definiert sich das Geschlecht vor allem über die Erziehung. Die gläubige Journalistin Birgit Kelle spricht sich öffentlich gegen den „Gender-Wahn“ aus und behauptet, dass es keine Wissenschaft sei, sondern eine wirre Ideologie, die uns die Politik aufzwinge. Wir haben Frau Kelle gefragt, ob sie lieber das traditionelle Familienbild zurück haben will und warum sie auch gegen das Recht auf Adoption für homosexuelle Paare ist.

Birgit Kelle im Interview mit pro (http://www.pro-medienmagazin.de)



Marsch für das Leben

Tausende trotzen Regen und Pöbeleien beim „Marsch für das Leben“

Nach ersten polizeilichen Schätzungen haben in diesem Jahr mehr als 7.500 Personen am Marsch für das Leben in Berlin teilgenommen. Nach einer Kundgebung vor dem Reichstag setzte sich am Nachmittag der friedliche Schweigemarsch durch Berlin fort. Dabei trugen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiße Nelken als Symbol für die ca. 400 ungeborenen Kinder, die werktäglich durch Abtreibung getötet werden.

Die mehr als 7.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Marsches sind aus dem gesamten Bundesgebiet zu der überparteilichen und konfessionsübergreifenden Demonstration angereist, die in diesem Jahr unter dem Motto „Kein Kind ist unzumutbar“ steht.
BVL-Vorsitzender Martin Lohmann: „Unsere Bewegung für das Leben wächst weiter – und das ist gut so! Besonders freut es mich, dass wir in diesem Jahr wieder so viele junge Menschen und Familien sind.“
Am Marsch für das Leben haben dieses Jahr auch fünf katholische Bischöfe (Erzbischof Koch von Berlin, Bischof Voderholzer von Regensburg sowie die Weihbischöfe Schwaderlapp, Heinrich und Wörner) teilgenommen.

Auch das ZENTRUM unterstützt die Aktion und ruft jährlich zur Teilnahme am Marsch auf!

Nähere Informationen finden Sie hier: http://www.marsch-fuer-das-leben.de/