Unser Grundsatzprogramm

Für Wahrheit, Recht und Freiheit...


 

Grundsatzprogramm:


Die „Deutsche Zentrumspartei - Älteste Partei Deutschlands gegründet 1870 - ZENTRUM ist die christliche und soziale Partei Deutschlands. Ihre Identität ergibt sich aus ihrem Wahlspruch: „Für Wahrheit, Recht und Freiheit!"

 

1. Das ZENTRUM bekennt sich zu den christlichen Wurzeln Europas und verteidigt die
freiheitlich demokratische Grundordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik
Deutschland.

 

2. Das ZENTRUM  ist fest entschlossen, christliche Grundsätze für Staat und Gesellschaft in der politischen Arbeit umzusetzen.

3. Das ZENTRUM will den umfassenden Schutz und die Achtung jeden menschlichen Lebens,
das von Anfang an Person ist und damit Ursprung, Träger und Ziel der gesellschaftlichen
Ordnung.

4. Ehe und Familie sind die Grundlage der menschlichen Gemeinschaft. Daher sind ihr jene
Mittel bereit zu stellen, die sie zur Erfüllung ihrer naturgegebenen Aufgabe benötigen und der
Freiraum zu gewähren, dieser gerecht werden zu können.

5. Subsidiarität, Solidarität und das Gemeinwohl sind die Quellen der politischen Arbeit des
ZENTRUMs.

6. Das ZENTRUM fordert den verfassungsmäßigen Freiraum der christlichen Kirchen zu achten und ihre gesellschaftliche Aufgabe der Rückbindung an gemeinsame letzte Werte und
Normen zu fördern und zu wahren.

Auf der Basis dieser Grundsätze geben wir uns in Verantwortung vor Gott und den Menschen
folgendes Programm als Ausdruck unseres politischen Willens:

 


Grundsatzprogramm der Deutschen Zentrumspartei:


Artikel I - Der Mensch

1. Die unveräußerliche Menschenwürde und damit die Achtung der Menschenrechte gelten
für alle Menschen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität oder ihres
körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes.

2. Die Schöpfung ist dem Menschen zur Nutzung und Gestaltung anvertraut. Sie ist für
kommende Generationen zu bewahren. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den
verschiedenen Interessen muss hergestellt werden.

3. Arbeit und Wirtschaft haben Jedem ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen. Dies
muss außer der Versorgung mit dem Lebensnotwendigen auch die Teilnahme an den
Kulturwerten bewirken.

4. Es ist die Aufgabe jedes Menschen, sich zu bilden und seine Talente und Begabungen zu
nutzen. Staat und Gesellschaft müssen sicherstellen, dass jeder Mensch die gleichen
Chancen hat, seine Neigungen und Begabungen zu entwickeln.

5. Die Wirtschaftsordnung muss vom Gemeinsinn getragen sein und das Gesamtwohl über
den Vorteil des Einzelnen stellen. Wirtschaftliche Zwecke dürfen nicht dazu führen, dass
die Würde des Menschen oder der sittliche Charakter der Arbeit verletzt werden.

Artikel II - Die Gesellschaft

1. Rechte und Pflichten in den Gliederungen von Gesellschaft und Staat sind gemäß dem
Prinzip der Subsidiarität zu gestalten. Die auf die Ehe gründende Familie ist Kern und
Grundlage der Gesellschaft. Dabei sind alle Gliederungen solidarisch dem Gemeinwohl
verpflichtet, damit jeder Bürger in geregelten Bahnen sein Glück finden und verwirklichen
kann.

2. Wir wollen eine Solidargemeinschaft mit Rechten und Pflichten, die vor Missbrauch zu
schützen ist. Allgemeine Lebensrisiken sind solidarisch abzusichern.

3. Wir setzen uns für die Integration der rechtmäßig in Deutschland lebenden Menschen ein
unter Wahrung der deutschen Identität und der gesellschaftlichen Leistungsfähigkeit.

4. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung sollen einen wichtigen Beitrag
zur Meinungsbildung leisten. Daher sind die Medien wegen ihres
meinungsbestimmenden Einflusses auf Sorgfalt, Umsicht und Wahrhaftigkeit zu
verpflichten.

5. Wir setzen uns für die Soziale Marktwirtschaft ein, deren Prinzipien einen
funktionierenden Markt, eine niedrige Staatsquote, eine niedrige Staatsverschuldung,
einen intakten Arbeitsmarkt und finanzierbare soziale Sicherungssysteme verlangen. Die
Gliederungen des Staates sind mit den notwendigen Finanzen auszustatten, deren
effiziente Verwendung streng überwacht werden muss.

Artikel III - Der Staat

1. Als traditionelle Verfassungspartei verteidigen wir unsere freiheitlich demokratische
Grundordnung im Sinne des Artikels 20 Absatz 4 Grundgesetz.

2. Wir wollen in Deutschland eine Demokratie, die die Willensbildung des Volkes in
politischen Parteien uneingeschränkt zulässt und fördert, solange diese nicht gegen die
freiheitlich demokratische Grundordnung verstoßen.

3. Der Staat muss die Sicherheit gegenüber Gefahren im Inneren wie von Außen
sicherstellen und für die Durchsetzung von Recht und Gesetz ohne Ansehen von Person
und Herkunft sorgen. Diese Aufgaben sollen gemäß dem subsidiären Staatsaufbau durch
die jeweils zuständige Gliederung übernommen werden.

4. Das Monopol für die Ausübung von Gewalt gegenüber Personen und Sachen liegt
ausschließlich beim Staat. Er muss dieses für den Schutz und die Umsetzung des
Gemeinwohles einsetzen und darf es nicht an Dritte abtreten. Das Gewaltmonopol muss
streng nach rechtsstaatlichen Prinzipien ausgeübt werden.

5. Es ist Aufgabe des Staates, die Grundversorgung menschlichen Lebens sicher zu stellen.
Dies bedeutet, dass Schlüsselpositionen bei Bereitstellung und Betrieb von
Infrastrukturen, die von grundsätzlicher Bedeutung für Wirtschaft und Versorgung sind,
im Zweifelsfalle in öffentlicher Hand sein sollen.

6. Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, weshalb hoheitliche Entscheidungsgewalt unserer
gewählten Volksvertreter nur an solche übernationalen Organisationen übertragen
werden darf, die gleichermaßen durch Wahlen vom Volk legitimiert sind.

7. Das ZENTRUM bejaht den konföderativen Zusammenschluss Europas aus souveränen
Staaten.


Hier finden Sie unsere Satzung und Grundsatzprogramm


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Satzung und Grundsatzprogramm
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